Den Sternen so nah – Weltraumexpeditionen bei der KinderUniEnnstal

Eine Sternenwarte, Marke Eigenbau. So beschreibt Hans-Heinrich Wenk sein Werk. Bei der KinderUniEnnstal gibt es auch heuer wieder eine Exkursion auf die Hohe DIRN in Losenstein. Bei dem Ausflug erfährst du alles über das Observatorium, was es zu wissen gibt.

Nach den Sternen greifen

Die unendlichen Weiten des Kosmos sind manchmal so nah. Zumindestens im Ennstal. Und dort muss dann auch nur auf der Hohen DIRN.

In Losenstein thront auf 1000 Metern ein Teleskop. Dort ist es von geschützt vor Lichtverschmutzung. Das bestätigt auch das Institut für Astrophysik der Uni Wien und schreibt dem Gebiet eine hohe Qualität des Nachthimmels zu. Daher gibt es jetzt Bestrebungen das Areal der Hohen Dirn als International Dark Sky Park zertifiziert werden.

Nahezu im Alleingang erbaute der Amateurastronom Hans-Heinrich Wenk die Sternwarte professionellen Zuschnitts. An diesem Standort hatte er bereits als Jugendlicher Sterne beobachtet. Mit 12 Jahren baute er sein erstes Teleskop. Seit 2017 hat er seine eigene Sternwarte.

Sterne und Survival Skills - KinderUniEnnstal 2022

Bei dieser Exkursion auf die Hohe Dirn besuchst du zuerst mit Hans Heinrich Wenk seine private Sternwarte, die er in zehnjähriger Arbeit selbst konstruiert und gebaut hat. Während der Tour durch das Observatorium kannst du ihn ausfragen, wie er das 400 Kilogramm schwere Teleskop aufgebaut hat, wie es gesteuert werden kann und was er damit beobachtet.

Das Programm der KinderUniEnnstal 2022 ist bereits fertig! Die Inskription startet am 10. Mai 2022. Die KinderUniEnnstal findet von 18. bis 20. Juli 2022 statt. Sei dabei!

Hans-Heinrich Wenk

Hans-Heinrich Wenk ist seit seiner Kindheit Amateurastronom und vor gut vierzig Jahren (damals war er zwölf) baute er im Alleingang sein erstes astronomisches Teleskop. Nach langer, berufsbedingter Pause begann er 2007, sich den Jugendtraum eines wirklich großen, leistungsfähigen Teleskopes samt einer geräumigen Sternwarte zu erfüllen – wieder in komplettem Eigenbau, inklusive dem Schleifen des zentralen optischen Elementes – des Hauptspiegels! Nach zehn Jahren des Planens und Bauens konnte er endlich das erste Mal durch sein Teleskop blicken – das sogenannte „First Light“. Seither steht die Sternwarte Hohe Dirn all jenen offen, die sich für den gestirnten Himmel interessieren.

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