ANIMATE THE FACADE – KinderUniWels bespielt die AEC Fassade

Schon mal eine riesige Glasfassade selber mit Lichteffekten programmiert? Bei der KinderUniWels haben 15 Jugendliche genau diese Chance genützt. Unter Animate The Facade lässt sich verstehen, dass kleine Animationen die Fassade des Ars Electronica Center verzieren werden. Am Samstag, den 19. März 2022 kannst du jeweils von 19:00 – 19:30 das Kunstwerk bestaunen.

Es dauert nicht mehr lang, nur mehr

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Die 5.100 Quadratmeter große Fassade des Ars Electronica Center in Linz ist fast 25 Meter hoch und besteht aus 38.500 LED-Lampen.

Im Rahmen des vormittäglichen Workshops ANIMATE THE FACADE der Teil der KinderUniWels im Juli 2021 an der FH Wels war, haben Jugendliche Animationen für die Ars Electronica Fassade gestaltet. Der Workshop war Teil der dreitägigen Lehrveranstaltung Genial, Oida! in der sich als um Optimierung drehte. 

Gemeinsam mit dem Dozenten Dawid Liftinger haben sich die kreativen KinderUni Studierenden angesehen, wie aus einzelnen Bildern Bewegung entsteht. Es gab eine kleine Einführung in die Filmtechnik Stop-Motion Animation und das  Konzept der PublicArt. Dawid Liftinger hat ein Bewusstsein geschaffen, dass die Fassade Teil des öffentlichen Raumes ist und somit jeder und jede sehen kann, was gezeigt wird. Also: „Was will ich Linz oder der Welt mitteilen?“ 

Für die Fassade des Ars Electronica Center wurde ein kleines Filmchen, eine Animation gezeichnet. Die Jugendlichen verwendeten  ein Animationsprogramm, um einzelne Bilder (Frames) zu zeichnen, die dann zu einer Stop-Motion Animation zusammengefügt werden.

Mittendrin statt nur dabei

Wenn du am Samstag die Installation bewundern willst, dann hast du die beste Sicht auf das Ars Electronica Center vom Lentos oder vom Brucknerhaus aus.

Inhaltlich waren die Jugendlichen frei, so hat zum Beispiel Alexendra die Regenbogen Fahne mit dem Text „Love is Love“ animiert. Kathrin grüßt ihre beste Freundin, Fabian war noch von der Europameisterschaft beeindruckt und hat unterstützend die italienische Fahne gezeichnet. Teresa lässt einen Pacman über die Fassade laufen und Tobias bringt mit seiner Animation „Error“ die Fassade wild zum Blinken. 

Die Künstler:innen und ihre Werke:

Loveislove“ von Alexandra 

„Ars center“ von Andrey 

„komisch“ von Carla 

“Firework Farben” von David 

„Firework Farben 2“ von David 

„Wirbelwind“ von Emelie 

„Italien Winner“ von Fabian 

„Ka“ von Jakob 

„du geile schnitte“ von Kathrin Marie 

„REGENBOGEN“ von Klara 

„diebombe“ von Paul 

„Pacman“ von Teresa 

„Euro Finale“ von Tim 

„Euro Finale 2“ von Tim 

„Error“ von Tobias 

„Error 2“ von Tobias 

Ein großes Dankeschön

Wir bedanken uns bei den Teilnehmer:innen der Lehrveranstaltung Alexandra, Carla, Emelie, Kathrin, Klara und Teresa, Andrey, David, Fabian, Jakob, Jonas, Paul, Tim, Tobias und Tobias für die großartigen Animationen!

Ein Dankeschön gebührt ebenfalls dem Dozenten Dawid Liftinger, der die Jugendlichen in diesem Projekt begleitet hat!

Du willst nächstes Jahr auch an der KinderUniWels teilnehmen? An der FH OÖ am Campus Wels kannst du auch heuer wieder fragen.forschen.wissenwollen. Im Mai wird das Programm veröffentlicht!

Dawid Liftinger

Dawid Liftinger ist Medienkünstler aus OÖ und lebt derzeit in Köln. In seinen Arbeiten erforscht er sensorische und synästhetische Zustände durch handgebaute Elektronik, welche die wesentlichen Eigenschaften von Licht und Klang über Installationen und Performances hinweg nutzbar macht. Seit 2018 kooperiert er mit dem Kölner Neue Musik Ensemble ‘ElectronicID’ als Lichtklang-Künstler, ist Co-Gründer vom kuratorischen Soundart-Projekt ‘radio433’ und engagiert sich beim Kunstraum ‘Gemeinde Köln’.

Alles bereit zum Abflug – Zu Besuch bei der Weißen Möwe Wels

Der alte Menschheitstraum: durch die Lüfte schweben, in eine neue Welt abheben, die Erde von oben sehen. Es handelt sich um eine Faszination, die Gefahr und das Risiko locken, die Freiheit ruft. 30 Teilnehmer*innen im Alter von 9 bis 12 Jahren konnten sich diesen Traum im eintägigen Kurs “Hoch Hinaus” bei der KinderUniSteyr sowie der KinderUniHagenberg erfüllen und beim Fliegerclub Weiße Möwe Wels im Segelflieger abheben. Auch 2022 gibt es wieder die Möglichkeit, bei den Kinderunis in Wels, Steyr, Linz und Hagenberg abzuheben!

Wir lernen FLiegen

Wieso ein Flugzeug fliegt, ist heute kein Geheimnis mehr. Wenn man sich ein bisschen in die Physik einliest, ein bisschen über Sauerstoffatome nachdenkt und dann schlussendlich in der Strömungslehre angekommen ist, lernt man einen Herr Bernoulli kennen. So haben wir das auch, im Ausbildungssaal der Weißen Möwe Wels. Neben Bernoullis Entdeckungen sind wir auch in die Welt des Kartenlesens und Kompassverstehens eingetaucht. Das alles ist schnell eingeprägt von der Gruppe der 9 bis 12 Jahre alten Wissbegierigen. Wir spazieren in der Flugschule am Weg zum Mittagessen an einem Fenster vorbei, das in den Hangar blicken lässt. Bei den Kindern ist ein aufgeregtes Fragenstellen und Wissenwollen zu vernehmen.

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Kinderstimmen zur Schwerelosigkeit - KinderUniHagenberg

KinderUni OÖ: Wieso habt ihr den Kurs ausgewählt?

Marco: Weil er uns gefallen hat und weil wir uns gedacht haben, dass es was Gescheites ist. Es hat uns auch sehr gut gefallen.

KUOÖ: Würdet ihr nochmal Segelfliegen wollen?

Johannes: Ja, würden wir gerne.

KUOÖ: Könnt ihr euch vorstellen, einmal Piloten zu werden?

Marco: Ja.

Johannes: Ja, auch.

KUOÖ: Welche Berufswünsche hast du noch?

Johannes: Bauer.

Am Heimweg wurde im Bus viel erzählt. Die Studierenden der KinderUniHagenberg Marco, 9 Jahre alt, und Johannes, 10 Jahre alt, stellten sich sogar vors Mikrofon und gaben ein Interview. Eines sind sich die beiden nach dem Tag bei der Weißen Möwe sicher: Sie wollen wiederkommen.

Antonia, 9 Jahre alt, Agnes, 10 Jahre alt, und die 10-jährige Verena wollen beruflich gerne in eine andere Richtung gehen und nicht tagein und tagaus durch die Lüfte schweben, aber auch sie wollen nochmal Segelfliegen gehen.

KinderUni OÖ: Wieso habt ihr euch den Kurs ausgesucht?

Antonia: Weil gestanden ist, dass man Segelfliegen geht und zu Greifvögeln fährt.

Agnes: Bei mir hat den Kurs die Mama ausgesucht.

Verena: Bei mir war das so, ich habe eigentlich gesagt, dass das Segelfliegen eigentlich – naja – nicht ganz so meins ist, aber nachdem sich mein Papa auch fürs Segelfliegen, also für Flieger und Motoren interessiert, haben meine Mama und mein Papa gesagt, dass ich es probieren soll und es hat mir dann getaugt.

KUOÖ: Würdet ihr so einen Kurs mit Segelfliegen nochmals besuchen?

Alle: Ja!

 

Wir heben ab

Die staunenden Gesichter ziehen weiter, die Destination ist die Start- und Landebahn. Rund die Hälfte der Kinder ist zuvor noch nie in einem Flugzeug gesessen. In ein paar Stunden werden alle eine Runde in den Lüften gedreht haben. Ein paar Kinder fragen einander, wer schon geflogen ist und wohin. Andere diskutieren, ob sie versuchen wollen, den Segelflieger selbst zu lenken. Wer darf als erstes mitfliegen, wer danach? Wer darf Protokoll führen und dokumentieren, wann gestartet und gelandet wird? Es sind viele Hände in der Höhe, die Begeisterung und Vorfreude ist groß.

Immer wieder kommt es dann zum gleichen Prozess: Zur Sicherheit wird ein Fallschirm angelegt, der Einstieg erfolgt, der Segelflieger wird mit einem Gummizug zum Starten gebracht und dann geht es los. Studierende der KinderUni OÖ schweben über Wels und nach der Landung erzählen sie voller Freude von der Zeit über den Wolken.

Kinderstimmen zur Schwerelosigkeit - KinderUniSteyr

Linda, eine Betreuerin bei der KinderUniSteyr, hat die Eindrücke der Exkursion zur Weißen Möwe Wels eingefangen. Die fünf KinderUni-Studenten Janik, Daniel, Felix, Leon und Armin berichten von ihren Eindrücken. Auch sie können sich vorstellen, bald wieder in einem Segelflieger Platz zu nehmen, denn sie sind sich einig: Das Segelfliegen war voll cool!

KinderUni OÖ: Wieso hast du den Kurs ausgewählt?

Janik: Weil ich die Überschrift super gefunden habe, dass wir mit einem Flieger fliegen können, ja weil ich gerne solche technischen Sachen mache.

Daniel: Weil ich mal mit einem Flieger in die Luft fliegen wollte. Weil ich noch nie mit einem Flugzeug geflogen bin.

Felix: Ich habe mich schon immer für Flugzeuge interessiert und war einfach neugierig.

Armin: Weil mich das interessiert hat und dass man dort zu einem Flughafen fährt und mit einem Segelflieger fliegt und dass man mit einem Piloten fliegt.

KUOÖ: Könntest du dir vorstellen, dass du in ein paar Jahren als Erwachsener selber das Segelfliegen lernst?

Janik: Vielleicht. Aber irgendwie fast ja.

Daniel: Mhm nee. Weil das gefällt mir eher nicht so gut.

Armin: Ja schon.

KUOÖ: Was hat dir heute am Kurs am besten gefallen und was war am coolsten?

Janik: Das Fliegen! Das Starten!

Daniel: Das Fliegen mit dem Flugzeug.

Leon: Also natürlich das Segelflieger fliegen und besonders der Start.

Felix: Natürlich das Fliegen aber der Vortrag war auch interessant.

Armin: Das Fliegen.

KUOÖ: Was nimmst du dir an Wissen und Erfahrungen vom heutigen Tag mit?

Armin: Das, was uns gelernt worden ist. Das mit den Käsescheiben: Ganz viel muss falsch laufen, dass etwas passiert.

Leon: Auf jeden Fall das Käsescheibenprinzip, das uns unser Fluglehrer heute erklärt hat und ein bisschen was von der Lenkung und den Instrumenten.

Felix: Ich habe was von der Lenkung gelernt.

Janik: Also zum Beispiel ist bei einem Flugzeug alles doppelt, zum Beispiel gibt es zwei Zündkerzen pro Zylinder, eine ganze Zündanlage, eine doppelte Kühlung, dass beim Flugzeug mehr oder weniger alles doppelt ist, und dass man mit einem Motorrad und einem Fahrrad nie hundertprozentig gerade fahren kann und das mit dem Aufwind und dem Motor.

Wir landen

Wir kommen viel zu spät nach Hagenberg zurück – wir haben am Flugplatz die Zeit ganz vergessen. Die Flieger und Flüge haben uns fasziniert und gefesselt. Einige der Kinder wollen bald wieder auf zur Weißen Möwe nach Wels, bis dahin träumen sie weiter vom großen Menschheitstraum.

Auch 2022 wird bei der KinderUni OÖ Lust aufs Fliegen geweckt

Wer sich traut, kann auch 2022 im Kurs “Hoch Hinaus” bei der KinderUniHagenberg, KinderUniSteyr, KinderUniWels oder KinderUniLinz gemeinsam mit einem Piloten im „Gelb-roten Bergfalken“ auf über 300 Meter vom Boden abheben und das „unbeschreibliche Gefühl“ des Segelfliegens erleben. Dabei wird der Segelflieger mithilfe von „FLOCKI“, dem Schleppauto der Segelflugschule, und durch die Kraft einer Zugwinde innerhalb von drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und bei 300 Meter ausgeklinkt. Dozent Siegfried Heer möchte nicht nur die Begeisterung am Fliegen und das Interesse an der Technik bei den Kindern wecken: „Ich will ihnen zeigen, dass es nicht nur beim Fliegen wichtig ist sich ein Ziel zu setzen, sondern auch im richtigen Leben.“

Siegfried Heer

Ing. Siegfried Heers Traum war schon immer die Fliegerei. Nach seiner Ausbildung an der HTL für Kraftfahrzeug und Motorenbau war er 10 Jahre lang in der Dieselmotorenentwicklung tätig und konnte bahnbrechende Entwicklungen mitbestimmen. Bei der Firma Rotax führte seine Berufung zur Flugzeugmotorenentwicklung über die Entwicklung des ATV “Quest 650”. Heute ist er maßgeblich für die Entwicklung der weltweit einzigartigen, elektronischen Benzineinspritzung für Flugmotoren verantwortlich.

Faszination Mechatronik im RIC und bei BRP-ROTAX

Schon mal mit einem Cobot gearbeitet? Oder mit einem Laser einen Schlüsselanhänger mit eigenem Motiv graviert? Oder einen Bauteil einfach mit einem 3D-Drucker ausgedruckt?

14 Jugendliche der KinderUniWels hatten im Juli 2021 im RIC und in der BRP-Rotax Lehrwerkstätte Gelegenheit dazu. Unter dem Motto „Digi-Kids 2.0 – #werde zum digital creator“ tauchten sie in die faszinierende Welt von Mechatronik und Digitalisierung ein.

Im brandneuen TECVan des RIC – einem multifunktionalen Fahrzeug, vollgepackt mit jeder Menge Technik – stellten sie ihre technischen und handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis.

Die Techniktalente von morgen setzten digitale Helfer wie Lasercutter, 3D-Druck und kollaborative Roboter ein, um ihr eigenes Mechatronikprojekt – einen Labyrinthwürfel – zu realisieren. Dabei erfuhren sie, was Mechatronik bedeutet und wie digitale Helfer unterstützen, innovative Produkte wie eben Rotax Hochleistungsmotoren für Powersportsfahrzeuge zu entwickeln.

Die BRP-Rotax Lehrlinge zeigten den jungen Besucher:innen ihre Arbeitswelt, die Lehrwerkstätte. Der Spaß und die Action kamen mit spannenden Rennen am Kartsimulator nicht zu kurz.

Studierende der KinderUniWels können auch heuer wieder an dieser spannenden Exkursion teilnehmen!

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