Kinder und Jugendliche animieren die AEC Fassade

Schon mal eine riesige Glasfassade selber mit Lichteffekten programmiert? Bei der KinderUniWels, KinderUni Linz und KinderUni Hagenberg haben insgesamt 37 Kinder und  Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahren genau diese Chance genützt und beim Workshop Animate the Facade ihre Botschaft an die Stadt für die Medienfassade des Ars Electronica Center animiert. 

Am Freitag, den 29. September und Samstag, den 30. September 2023 konnte man schließlich ab 19:00 das riesige Kunstwerk bestaunen.
Die beste Sicht gab es auf das Ars Electronica Center vom Lentos oder vom Brucknerhaus aus. Du hast es verpasst? Kein Problem, die spektakuläre Fassadenanimation wurde in einem Video für euch festgehalten!

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DIE 5.100 QUADRATMETER GROSSE FASSADE DES ARS ELECTRONICA CENTER IN LINZ IST FAST 25 METER HOCH UND BESTEHT AUS 38.500 LED-LAMPEN

Der Workshop Animate the Facade wurde bei der KinderUni Linz an der VHS Linz durchgeführt, war Teil des dreitägigen Kurses High Five! an der KinderUni Wels am FH OÖ Campus Wels und Teil des eintägigen Kurses Einfach Genial! an der KinderUni Hagenberg am FH OÖ Campus Hagenberg im Juli 2023.

Gemeinsam mit dem Dozenten Dawid Liftinger haben sich die kreativen KinderUni OÖ Studierenden angesehen, wie aus einzelnen Bildern Bewegung entsteht. Es gab eine kleine Einführung in die Filmtechnik Stop-Motion Animation und das  Konzept der PublicArt. Dawid Liftinger hat ein Bewusstsein geschaffen, dass die Fassade Teil des öffentlichen Raumes ist und somit jeder und jede sehen kann, was gezeigt wird. Also: „Was will ich Linz oder der Welt mitteilen?“ 

Für die Fassade des Ars Electronica Center wurde ein kleines Filmchen, eine Animation gezeichnet. Die Jugendlichen verwendeten  ein Animationsprogramm, um einzelne Bilder (Frames) zu zeichnen, die dann zu einer Stop-Motion Animation zusammengefügt werden.

Ein großes Dankeschön

Wir bedanken uns bei den Teilnehmer:innen der Kurse für die großartigen Animationen!

Animateur:innen bei der KinderUni Linz, Wels und Hagenberg: Felix Ornetsmüller, Maximilian Bruckmayr, Emilia Lehner, Maximiliane Albrecht, Johannes Leitinger, Stella Spaun, Daniela, Leo Reichel, Otto Kaspar Zorn, Valerie Sophie Speil, Stella Spaun, Johannes Pumberger, Johannes Schuller, Konstantin Mandic, Leon Harringer, Joachim Hörmann, Alexander Schuster, Benjamin Schaffer, Clemens Barth, Clemens Hofstetter, Constantin Dratsdrummer, Elias Lughofer, Elisa Thallinger, Florian Landlinger, Jakob Hinterhölzl, Jannik Baumgartner, Leander Pühringer, Luis Röder, Matthias Thallinger, Maxi Ehrengruber, Nela Seemann, Patrick Ablinger, Sophie Hinterhölzl, Valentin Bruckbauer, Julie Ebenhofer, Noah Fink, Jakob Hackl, Daria Koppelstätter, Hector Leitner, Annika Mühlberger, David Rammer, Fabienne Rammer, Marie Reitmeier, Lisa Reitmeier, Jakob Rotter, Jonathan Seidel, Annika Traxler, Elisabeth Vymazal, Malia Wölbitsch

Ein Dankeschön gebührt ebenfalls dem Dozenten Dawid Liftinger, der die Kinder und Jugendlichen in diesem Projekt begleitet hat! Dankeschön auch an Philipp Kienast für die Umsetzung des Workshop bei der KinderUni Hagenberg an der FH OÖ Campus Hagenberg!

 

Dawid Liftinger

Dawid Liftinger ist Medienkünstler aus OÖ und lebt derzeit in Köln. In seinen Arbeiten erforscht er sensorische und synästhetische Zustände durch handgebaute Elektronik, welche die wesentlichen Eigenschaften von Licht und Klang über Installationen und Performances hinweg nutzbar macht. Seit 2018 kooperiert er mit dem Kölner Neue Musik Ensemble ‘ElectronicID’ als Lichtklang-Künstler, ist Co-Gründer vom kuratorischen Soundart-Projekt ‘radio433’ und engagiert sich beim Kunstraum ‘Gemeinde Köln’.

High Five für die KinderUni Hagenberg

Oberösterreichs IT-Hochburg, der Fachhochschul-Campus und Softwarepark Hagenberg, öffnete heuer wieder von 17.-20. Juli die Pforten, um Fünf- bis Fünfzehnjährigen spannende Einblicke in digitale und künstliche Welten zu bieten. Die 850 jungen Teilnehmer:innen in 54 Workshops waren begeistert.

Es waren spannende vier Tage für die Kinder und Jugendlichen: In insgesamt 54 Kurse, darunter 1- bis 3-tägige Workshops und Exkursionen, meisterten sie mit Robotern Parkoure, bewegten Roboterhände mittels Hand-Detektion, gestalteten ersten Trickfilme und Deepfakes, konstruierten 3D-Druck Modelle und designten Apps Auch Experimente rund um chemische und physikalische Phänomene und T-Shirt Design ließen Kinderherzen höherschlagen. Neben Kreativität kam auch der Forschungs- und Bewegungsdrang bei dem vielfältigen Programm nicht zu kurz. Kein Wunder also, dass die Nachwuchsforscher:innen viel Spaß hatten.

59 Dozent:innen sorgten heuer für das abwechslungsreiche Programm, unter ihnen zahlreiche aus den Reihen der Fachhochschule. FH-Professor:innen engagierten aber nicht nur als Workshop-Leiter:innen für die Kinderuni. Dr. Stephan Winkler war FH-seitig auch als Koordinator aktiv. Der Leiter der Studiengänge Medizin- und Bioinformatik sowie Data Science und Engineering setzt sich auf diese Weise schon seit mehreren Jahren dafür ein, Kinder und Jugendliche für die Wissenschaft und insbesondere die Informatik zu begeistern – und freut sich somit, dass das Hagenberger KinderUni Programm stets so großen Anklang finden.

Dazu wurden auch speziell für Mädchen konzipierte Workshops wie „Girls just love IT“ angeboten. Dabei entwickelten sieben Forscherinnen und Lehrende von FH und SCCH Hagenberg mit den Teilnehmer:innen futuristische digitale Produkte, zeigten wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp funktioniert, schrieben mit ihnen erste Zeilen in einer Programmiersprache und führten Experimente im Biolabor der FH durch. Zudem war „Girl power“gefragt, um ein neuronales Netz zu trainieren, mit KI digitale Kunst zu kreieren und verschiedenen KI-Prototypen auszuprobieren.850

KinderUni OÖ forscht bei ENGEL in Schwertberg

Wie bringt man Kunststoff in Form? Auf was kommt es beim Recycling an? Und welche Fertigkeiten braucht es, um Metall zu bearbeiten? Diese und weitere Fragen beschäftigten 17 Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren bei einer Exkursion der KinderUni OÖ zu ENGEL Austria. Das Ziel war, den jungen Forscherinnen und Forschern einen Einblick in die spannende Welt des Kunststoffmaschinenbaus zu geben und ihr Interesse für Technik zu wecken.

Wie bunte Körnchen zu trendigen Frisbees werden

Im Zuge eines 1-tägigen Workshops auf der KinderUni Hagenberg besuchten die jungen Studierenden am Vormittag die ENGEL Austria GmbH in Schwertberg. Die zwölf Mädchen und fünf Buben wurden herzlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern empfangen. Nach einer kurzen Einführung hatten sie die Gelegenheit, die innovative Spritzgießtechnik hautnah zu erleben. Es wurde den Kindern erklärt, wie auf ENGEL Spritzgießmaschinen aus kleinen Kunststoffpellets fertige Produkte entstehen. Auf einer ENGEL victory Maschine, ausgerüstet mit einem viper Linearroboter, produzierte das Forscherteam grüne Frisbee-Scheiben. Diese waren 2021 bereits Teil eines Forschungsprojekts an der Johannes Kepler Universität Linz: Im Rahmen der Aktion „Flasche leer, Frisbee her“ wurden dort Stöpsel von PET-Flaschen gesammelt, recycelt und in der LIT Factory zu Frisbees verarbeitet. Dieses Beispiel verdeutlichte den Kindern, wie Kunststoffrecycling dazu beiträgt, Abfall zu vermeiden und die Umwelt zu entlasten.

Mit Metallbearbeitung auf der Zielgeraden

Nachdem die Kinder gelernt hatten, wie Spritzgießmaschinen funktionieren, beschäftigten sie sich im zweiten Teil der Exkursion mit deren Herstellung. Im Werk in Schwertberg werden Klein- und Mittelmaschinen mit einer Schließkraft bis zu 650 Tonnen gebaut. Während des Rundgangs durch die Montagehalle erhielten die Mädchen und Buben einen Eindruck in die Produktion dieser hochmodernen Maschinen. Anschließend durften sie sich selbst in der Metallbearbeitung versuchen. In der Lehrwerkstätte setzten die Kinder mit Unterstützung der ENGEL Lehrlinge und Ausbildner Einzelteile zu einem autonom fahrenden Fahrzeug zusammen. Dabei kamen Bearbeitungstechniken wie Löten, Bohren, Biegen oder Hämmern zum Einsatz. Beim anschließenden Wettrennen zeigte sich, wer das schnellste Fahrzeug gebaut hatte.

Die ENGEL Austria GmbH ist seit mehreren Jahren einer der Hauptsponsoren. Am 17. Juli 2023 lud das Familienunternehmen die jungen Forscherinnen und Forscher an den Stammsitz nach Schwertberg ein, um die Fertigung von Spritzgießmaschinen und die Kunststofftechnik der Zukunft kennenzulernen.

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